Aktuelles

Wir vermieten unser Vereinshaus für Familienfeste, Geburtstagsfeste, Firmenfeste etc.

 

Detaillierte Infos unter: Termine/Benützungsreglement oder feldgartenverein@adon.li

 

 

 

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Wir sind laufend Abnehmer von (gebrauchten)

 

Gartenplatten aller Art sowie von Stellriehmen.

 

 

 

Garten

Vom richtigen Zeitpunkt

 

Nach dem Mondkalender richten sich seit einigen Jahren

fast alle Bio-Gärtner. Zweifellos beeinflusst der Mond auf

vielfältige Weise das Leben auf der Erde.

Mit seiner gewaltigen Anziehungskraft bewirkt er Ebbe und

Flut, die Erd oberflache senkt und hebt sich im Rhythmus

des zu- und abnehmenden Mondes; Baumstamme werden

messbar dünner und dicker und viele Tiere nutzen den Mond

als Zeitmesser.

Das Mondgärtnern stammt aus einer Zeit, in der die Menschen

noch viel direkter von den Zyklen der Natur abhängig

waren. Die sichtbaren Mondphasen vor allem bestimmen für

viele das Arbeiten mit den Gewachsen. Die älteste und einfachste

Gartnerregel lautet: „Was nach unten wachst, sae im

abnehmenden Mond, was nach oben wachst, sae im zunehmenden

Mond.“

 

 

Über- und unter sich gehender Mond

Im alemannischen Sprachraum – dazu gehört die deutschsprachige

Ostschweiz, Liechtenstein, Vorarlberg, Baden-

Württemberg (v.a. Sudbaden), das bayrische Schwabenland

(mit Allgäu) bis zum Lech sowie teilweise noch das Tiroler

Lechtal und das Elsass – richten sich die Leute meist nach

den Mondstanden, d.h. sie kennen den über sich gehenden

(= aufsteigenden) und den unter sich gehenden (= absteigenden)

Mond und die dazugehörigen Tierkreiszeichen.

Der Mond steht ohne Rucksicht auf sein Erscheinungsbild

einmal hoch am Himmel wie die Sonne zu Sommerbeginn,

dann wieder viel tiefer, ähnlich der Sonne zu Weihnachten:

Wenn der Mond in das Zeichen des Steinbockes tritt, hat

seine Himmelsbahn den Tiefpunkt erreicht. Nun nimmt er

von Nacht zu Nacht eine höhere Laufbahn ein, bis er zu

Beginn des Krebszeichens die höchste Himmelsbahn zeigt

und nun wieder fallt. Das Hohersteigen nennen wir „über

sich gehender” oder „aufsteigender” Mond. Das Fallen

bezeichnen wir als „unter sich gehender” oder „absteigender”

Mond.

 

 

 

Übergehender Mond (Mond geht über sich

oder aufsteigender Mond):

Von der Sudwende bei 0 Grad Steinbock, steigt der Mond

durch die Sternzeichen Steinbock, Wassermann, Fische,

Widder, Stier und Zwillinge täglich hoher, bis er nach etwa

14 Tagen zum höchsten Stand in der Nordwende bei 0 Grad

Krebs gelangt. Dem Betrachter erscheint dabei die Mondbahn

von Tag zu Tag hoher.

 

 

Untergehender Mond (Mond geht unter sich

oder absteigender Mond):

Von der Nordwende, dem höchsten Stand über dem Horizont,

bei 0 Grad Krebs, fallt der Mond durch die Sternzeichen

Krebs, Loewe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schutze täglich

tiefer, bis er nach etwa 14 Tagen seinen tiefsten Stand in der

Sudwende bei 0 Grad Steinbock erreicht. Dem Betrachter

erscheint die Mondbahn dabei von Tag zu Tag niedriger.

Das wirkt sich folgendermaßen aus: Bei über sich gehendem

Mond wandern die Safte mehr nach oben, die oberirdische

Entwicklung der Pflanzen wird besonders begünstigt, was

die Blatt-, Blute- und Fruchtbildung fordert. Bei unter sich

gehendem Mond steigen die Safte zur Wurzel ab und fordern

deren Bildung.

Am besten spurt man die Wirkung beim Holz:

Bauholz sollte im unter sich gehenden Mond gefallt werden.

Bei unter sich gehendem Mond geschlagenes Bauholz behält

seine Kraft.

Holz im abnehmenden, unter sich gehenden Mond gefällt

fault nicht, wird nicht von Würmern zerfressen und behalt

seine Kraft; am besten ist es bei Neumond.

 

 

  

Die Gartenliesel rät:

Stauden teilen

Wenn Stauden nicht mehr so richtig blühen wollen, ist es

Zeit für eine Verjüngungskur. Jetzt wahrend der Vegetationsruhe

kann man Sommer- und Herbstbluher teilen: Den

Boden rundherum lockern, den Wurzelballen herausnehmen

und die Erde abschütteln. Kleinere Gewächse oder Stauden

mit faserigem Wurzelwerk kann man meist von Hand in

mindestens handtellergrose Stuck teilen, schlimmstenfalls

nehmen Sie das Beil zur Hand. Behalten Sie die auseren

Teile, die verkahlte Mitte landet auf dem Kompost. Entfernen

Sie alle dürren, zu langen oder kranken Wurzeln und graben

Sie die Teilstucke so tief wie vorher (mit etwas Kompost)

wieder ein.

 

Knollen vorziehen

Werden die Zwiebel und Knollen von Sommerblühern wie

Dahlien, Lilien oder Gladiolen in diesen Wochen bei 15 – 20° C

in Topfen vorgezogen, blühen sie früher und wachsen dann

in Beet den Schnecken davon.

Vorgetriebene Dahlien wachsen den Schnecken davon.

 

 

 

Der Obstbaumschnitt

. . . sollte abgeschlossen sein, bevor der Austrieb beginnt. Entfernt

man Aste mit sichtlich geschwollenen Knospen, beraubt

man den Baum wertvoller Nährstoffe.

 

Rindenmulch gezielt einsetzen

Rindenmulch sorgt auf Beeten für Feuchtigkeit und unterdrückt

Unkrautwuchs. Allerdings beginnen Mikroorganismen

bald, den Mulch zu zersetzen und benötigen dazu Stickstoff

und Kohlenstoff. Den Stickstoff nehmen sie den Pflanzen

weg, die direkt unter der Erdoberfläche wurzeln – deren

Blatter färben sich gelb. Daher Rindenmulch nur zu tiefwurzelnden

Geholzen geben, ansonsten stickstoffhaltigen

Rasenschnitt verwenden.

 

 

Kompost sortieren

Grobkompost, der beim Sieben nicht durchs Gitter fallt, verteilt

man als Bodenverbesserer unter Sträucher oder füllt ihn

als Starter für die neue Rotte zurück in den Kompostbehälter.

 

Risse in Tontöpfen kitten

Wenn der Frost in Tontopfen für Schaden gesorgt hat oder

Ränder ausgebrochen sind, müssen Sie Ton- oder Keramiktopfe

dennoch nicht entsorgen: Mit Klebeknete (zum

Beispiel Pattex Repair Express Power-Knete) lassen sich die

Schadstellen leicht reparieren. Die knetbare Masse härtet

schnell aus, lasst sich schleifen und nach Belieben streichen.