Tipp's

Wärme allein genügt dem

Keimling nicht

 

Im März ziehen viele Gärtner im Gewächshaus oder am Fensterbrett Gemüse, Salat und Blumen vor. Von Wärme allein lassen sich die Keimlinge allerdings nicht aus der

Samenschale locken. Sie benötigen außerdem:

 

Mehr dazu lest ihr in den Gärtnertipp's 

Gärtnertipp’s - Naschen

Hochsaison der Beeren

Beeren sind gesund. Blaubeeren wird wegen ihres hohen Gehaltes an Pektin eine blutfettsenkende Wirkung nachgesagt. Stachelbeeren enthalten wertvolles Silizium und Schwarze Johannisbeeren stärken mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt die Abwehrkräfte.

 

Der Garten Eden auf dem Balkon

Mit Beerenobst wird der Garten im Sommer zum Schlaraffenland. Wer keinen Garten hat, muss nicht auf das sommerliche Erntevergnügen verzichten. Wenn die Gefäße groß genug sind, können Beerensträucher wie z.B. Preiselbeeren oder Johannisbeerstämmchen sogar auf dem Balkon gedeihen .

Stämmchen sparen Platz

Wenn der Garten sehr klein ist, kann man auf Stämmchen ausweichen, für die sich auch in einem Beet Platz findet. Von Johannis- und Stachelbeeren gibt es Stämmchenformen, die mit ihrer angenehmen Höhe zum gesunden Naschen verführen und sehr dekorativ sind. Sie können gut im Ziergarten stehen und z.B. mit Erdbeeren, Stauden oder Sommerblumen unterpflanzt werden.

Lange Erntezeit

Für die meisten Beerensträucher sind sonnige, windgeschützte Standorte und lockere, humusreiche Böden ideal. Manche können zwar auch noch im Halbschatten wachsen, doch Sonne fördert den Vitamingehalt, die Fruchtgröße und das Aroma.

Eine äußerst schmackhafte Ausnahme ist die heimische Walderdbeere (Fragaria vesca). Sie ist ideal für halbschattige Gartenpartien und Bereiche im lichten Schatten, beispielsweise vor oder unter locker stehenden Gehölzen. Diese Staude trägt kleine, sehr aromatische Früchte, die über einen langen Zeitraum vom Juni bis zu den ersten Frösten im Herbst erscheinen.

Die je nach Sorte weißen oder rosafarbenen Blüten schmücken diese nur bis 30 cm hohen Pflanzen vom Mai bis in den August hinein. Fragaria vesca kann durch Ausläufer regelrechte Teppiche im Garten bilden. Rankenlose Züchtungen können z.B. gut als niedrige Beeteinfassung gepflanzt werden.

Dekorative Früchte

Brombeeren sind besonders genügsam und anspruchslos. Mittlerweile gibt es auch viele Sorten ohne Stacheln. Sie lassen sich genauso wie Himbeeren wegen ihrer langen Triebe am besten an einem Gerüst ziehen. Wer die Erntezeit dieser leckeren Früchte ausdehnen möchte, kann Sorten kombinieren, die zu verschiedenen Zeitpunkten reifen.

Viele Farben und Geschmacksnuancen gibt es bei den Stachel- und Johannisbeeren. Weiße, rote und schwarze Johannisbeeren bieten mit ihren dichten Trauben reiche Ernten und sind auch optisch ein Genuss. Bei Stachelbeeren gibt es ebenfalls eine große Auswahl. Sie haben gelbe, grüne oder rote, lange haltbare Früchte. Mittlerweile sind Sorten erhältlich, die keine oder nur noch wenige Stacheln haben.

Verführerische Vielfalt

Die Vielfalt an Beerenobstarten und -sorten macht es möglich, für die unterschiedlichsten Gartengrößen das Richtige zu finden oder verschiedene Wuchsformen zu kombinieren und so den vorhandenen Platz besser zu nutzen. Ein wahrer Garten Eden entsteht, wenn es gelingt, diese Fülle unterschiedlicher Geschmackserlebnisse vom Sommer bis in den Herbst hinein zu genießen.

Pflanzzeit

Die beste Pflanzzeit für Obstgehölze ist der Herbst, denn so haben sie einen Entwicklungsvorsprung gegenüber den erst im Frühjahr gepflanzten Gehölzen. Pflanzen, die in Gefäßen angeboten werden, können aber auch zu jeder anderen Jahreszeit gepflanzt werden.

Angießen nicht vergessen

Beim Pflanzen entstehen leicht Bodenlücken, die das Anwachsen der Gehölze erschweren. Damit diese Lücken nach dem Pflanzen geschlossen werden und die Erde näher an die Wurzeln gespült wird, sollten die Obstgehölze gut angegossen werden.

Beerenobst schneiden

Bei Himbeeren und Brombeeren lässt man nur die einjährigen, im Vorjahr entstandenen Triebe stehen, die abgetragenen zweijährigen Triebe werden nach der Ernte bis zum Boden entfernt. Bei Johannis- und Stachelbeersträuchern sollte man schwache, ganz dünne Zweige und die dunklen Triebe, die älter als drei Jahre sind, entfernen, denn die jungen, ein- bis dreijährigen Triebe bringen die besten Erträge.

 

 

Biologischer Pflanzenschutz

Vom Nutzen der Nützlinge

Was krabbelt denn da? - Hilfe aus dem Tierreich


Hilfe, Insektenbefall an den geliebten Pflanzen: Selbst der sprichwörtlich grünste Daumen

schützt nicht davor!

 

Am Hibiskus machen sich beispielsweise Läuse breit, Thripse lassen die Blätter der Bergpalme fahl schillern und die Birkenfeige leidet unter Schildläusen. Meist kommen diese Schädlinge in der warmen Jahreszeit durch das geöffnete Fenster in die Wohnung. Aber auch an der Kleidung, mit ein paar Blumen oder mit dem geschenkten Ableger können sie ins Haus wandern.

Was hilft?

Als Alternative zu Pflanzenschutzmitteln bieten sich tierische Helfer an, die mittlerweile in vielen Gartenbaubetrieben zum Alltag gehören.

 

Millionen, ja Milliarden der Nützlinge bekämpfen in Gewächshäusern, Wintergärten, begrünten Innenräumen und Gärten all jene ihrer Artgenossen, die den Pflanzen Schaden zufügen. Die Erkenntnis, dass nicht alles, was auf Blatt und Blüte krabbelt, bekämpft werden muss, ist nicht neu. Schon 1877 schrieb Julius Kühn, der Begründer des wissenschaftlichen Pflanzenschutzes: „Bei der Bekämpfung der zahlreichen tierischen Parasiten, welche unsere Kulturpflanzen schädigen, haben wir eine nicht zu unterschätzende Stütze in den natürlichen Feinden dieser Parasiten“.

 

Ein paar Jahre später, im Jahr 1893, malte Heinrich von Schilling ein detailgetreues Aquarell mit Nützlingen in voller Aktion. Darauf entdeckt man Schlupfwespen, die Eier auf einer Raupe ablegen, Schwebfliegen- und Marienkäferlarven, die Jagd auf Läuse machen, sowie Raubfliegen, Laufkäfer und Florfliegen.

Vom Nutzen der Nützlinge

Im naturnahen Garten finden sich die Nützlinge meist von alleine in ausreichender Menge ein, um die Schädlinge in Grenzen zu halten. Im Gewächshaus, im Zimmer und im Wintergarten ist dies nicht der Fall.

 

Daher entstand schon früh die Idee, sie gezielt zu vermehren und anzusiedeln. Schon in den 1930er Jahren wurden Nützlinge in Gewächshäusern eingesetzt. Sie mussten allerdings in den folgenden Jahren vielerorts den neu auf den Markt kommenden chemischen Pflanzenschutzmitteln weichen.

 

Weitere 50 Jahre sollte es dauern, bis man erneut die Vorzüge der natürlichen Schädlingsbekämpfung erkannte. Gründe waren das wachsende Umweltbewusstsein einerseits und eine zunehmende Resistenz der Schädlinge gegen Pflanzenschutzmittel andererseits. Bald wusste man, wie sich die verschiedenen Nützlinge vermehren und optimal einsetzen lassen. Mittlerweile listet die Biologische Bundesanstalt 71 Nützlinge auf, die in Deutschland und den Nachbarstaaten angeboten werden, darunter Schlupfwespen, Raubfliegen, Raubmilben, Raubthripse, Raubwanzen , verschiedene Käfer, aber auch Nematoden, also Fadenwürmer, die auf Insekten und Schnecken spezialisiert sind.

Nützlinge für den Heimgebrauch

Viele Nützlinge sind nicht nur für Profigärtner interessant, sondern können auch problemlos in Wohnung und Wintergarten eingesetzt werden. Beispielsweise die Schwebfliegenlarven, die das ganze Jahr hindurch aktiv sind, solange das Thermometer 13° C nicht unterschreitet. Woll- und Schmierläuse, Blattläuse, Thripse und Spinnmilben sind ihre Opfer. Wenn der warme Wintergarten von der Weißen Fliege befallen ist, sorgt die Schlupfwespe Encarsia formosa für sichere Abhilfe.

 

Wer Blattminen beispielsweise an den jungen Blättern seiner Strauchmargeriten entdeckt, ist mit der Schlupfwespe Dacnusa sibirica als „Gegengift“ auf der sicheren Seite. Und der Australische Marienkäfer (Chryptolaemus montrouzieri) kann selbst gegen die dicken Panzer der Schildläuse etwas ausrichten. Krabbeln die Marienkäfer munter auf Blättern und Blüten, ist die Pflanzenwelt in Ordnung.

Quelle: CMA

 

Wunderbarer Beinwell

Beinwell oder Comfrey

Hierzulande kursieren mehrere Comfrey-Variationen: Einige botanischen Fachbücher bezeichnen den Rauen Beinwell (Symphytum asperum) als Comfrey. Andere beziehen diesen Namen auf Kreuzungen zwischen dem Rauen und unserem einheimischen Beinwell (Symphytum officinale).

Für den Gärtner jedenfalls ist Comfrey unentbehrlich. Egal ob schwerer Lehmboden, leichter Sandboden, feuchter oder trockener, sonniger oder schattiger Standort, saure oder kalkhaltige Erde, Comfrey gedeiht in jedem Gartenboden.

Verwendung im Garten

Einem Gärtner, der sich einmal die Pflanze in den Garten geholt hat, bleibt nur noch das regelmäßige Ernten der Blätter. Er schneidet den Comfrey je nach Wüchsigkeit mehrmals im Jahr, um die Blätter als Mulch oder zum Verjauchen zu verwenden . Ansonsten würde die Pflanze zu mächtig in die Breite und Höhe wachsen. Ohnehin beansprucht sie leicht einen Quadratmeter für sich. Beinwell-Blätten sollten vor der Blüte geschnitten werden und für die Entwicklung einer buschigen Pflanze müssen Blütenstände ausgebrochen werden.

Die Pflanzenjauche nimmt der Biogärtner zum Düngen und für pflanzenstärkende Spritzungen. Er legt die Blätter den mehltaukranken Stachelbeeren zu Füßen, damit sie widerstandfähiger und robuster werden.

Die nährstoffreichen Blätter, klein geschnitten oder ganz, eignen sich besonders gut als Mulch für die Starkzehrer unter den Gemüsearten wie Tomaten, Paprika, Sellerie, Kopfkohl, Kartoffeln. Der Mulch beschattet den Boden, solange die Pflanzen noch klein sind; außerdem liefert das sich zersetzende Material den jungen Starkzehrern wichtige Nährstoffe.

Auch den Tieren tun die Blätter gut. Ob Hund, Katze, Schwein, Rindvieh, Hühner oder Regenwurm, alle mögen Comfrey-Futter und es tut ihnen offenbar gut. Beinwellkost steht regelmäßig auf dem Diätplan englischer Rennpferde.

 

Knoblauch im Hobbygarten

Knoblauch kann im Hausgarten sehr wirksam zum Schutz

Vor verschiedenen Pflanzen werden.

Es genügen meist schon einige Zehen dieser „Wunderknolle“

Im Blumentopf um den lästigen Pilzbefall vorzubeugen.

Um Rostpilze und Mehltau abzuwehren, wird Knoblauch

Zwischen die Tomaten, Karotten, Erdbeeren, Gurken und

Kartoffeln gesetzt.

 

 

 

Lilien im Garten

Lilien sind im Garten ein besonderer Blickfang, wenn diese in

Gruppen gepflanzt werden. Das sieht nicht nur dekorativ aus,

die Blumen gedeihen dabei auch besser.

Die von den unerwünschten Wühlmäusen so begehrten Blumen-

Zwiebeln kann man zum Schutz in kleine „Drahtkäfige“ setzen

und sind damit vor den Mäusen geschützt.

 

Gartentipps im Sommer

Mulchen

Beete mulchen

Den Boden feucht halten

Während der heißen Sommermonate ist es besonders wichtig, den Boden zu mulchen, um ihn luftig und feucht zu halten.

Wenn Regen bereits die Humusschicht verschlämmt und die Luftröhren der Erde verstopft hat, hacken Sie zunächst den verkrusteten Boden oberflächlich auf. Luft dringt wieder ein und die Wurzeln können wieder atmen. Für das Wachstum ist eine gute Boden-Belüftung wichtig.

In einem Biogarten sollte es aber gar nicht so weit kommen. Kein Beet, keine noch so kleine Fläche sollte offen liegen bleiben. Der natürliche Bodenbelag muss keineswegs unordentlich aussehen. Biogarten-Expertin Marie-Luise Kreuter ist der Ansicht: „Beete im Bio-Garten sehen nie so braun und leergefegt a us wie in den sog. sauberen Gärten, die den Eindruck machen, als würden sie mit dem Staubsauger gepflegt.“

Die Vorteile des Mulchens:

·             Sie müssen weniger hacken, weil der Boden locker bleibt.

·             Sie müssen weniger jäten, weil Mulchdecken das Unkraut unterdrücken.

·             Sie müssen weniger gießen, weil weniger Feuchtigkeit verdunstet.

·             Sie müssen weniger düngen, weil Mikroorganismen für Nährstoffe sorgen.

Materialien für Mulchdecken

Zum Mulchen eignen sich diverse Materialien aus Ihrem Garten. Nehmen Sie, was Sie zur Hand haben und Ihnen sinnvoll erscheint:

·             Grasschnitt angewelkt (dünne Schichten verwenden!)

·             Garten-Unkräuter zerkleinert (Wurzeln freilegen; sie dürfen nicht wieder Fuß fassen!)

·             Heil- und Gewürzkräuter (sie entfalten ihre gesunden Wirkstoffe)

·             Brennesseln (sind bei Regenwürmern beliebt)

·             Beinwellblätter (kalihaltiges Material)

·             Laub (unter Bäumen, Sträuchern und Hecken)

·             Rindenmulch (für Moorbeetpflanzen)

·             Stroh, Holzspäne, Papier und Pappe

·             Dunkle Folien, möglichst geschlitzt (unterdrücken hartnäckige Unrkäuter)

·             Gründüngung (Klee, Lupinen etc.)

·             Bodendecker (Sedum, Thymian etc.)

 

 

Die wichtigsten Arbeiten im Gemüsegarten

Zeit für einen ausgiebigen Urlaub! Aber die Arbeit im Garten lässt nicht los: Es gibt jetzt soviel Herbst- und Wintergemüse das ausgesät oder gepflanzt werden will:

·             Die nächste Folge Pflücksalat und Chinakohl ist in den ersten Augusttagen fällig! Chinakohl am Besten direkt aufs Beet säen und später auf ca. 30 cm Abstand vereinzeln. So gedeiht er besser als wenn er umgepflanzt wird. Versuchen Sie es doch auch einmal mit Pak Choi, sie werden von seinem Wohlgeschmack überrascht sein. Die Kultur ist wie bei Chinakohl.

·             Bis Mitte August sollten auch die Frühlingszwiebeln gesät sein damit sie bis Wintereinbruch noch an Höhe gewinnen können. Sie liefern im zeitigen Frühjahr das erste essbare Grün und im Frühsommer weisse, milde Zwiebeln. Sinnvoll ist es, diese Frühlingszwiebeln in Mischkultur mit Feldsalat anzusäen: Abstand der Zwiebelreihen 30 cm, dazwischen zwei bis drei Reihen Feldsalat.

                   >> Mischkultur-Tabelle

·             Radieschen und Eiszapfen können ebenfalls jetzt noch gesät werden. Sie eignen sich gut als Zwischenkultur. Nachdem der Sommer zu Ende geht, verwenden Sie bitte nur noch Frühsorten. Radieschen brauchen viel Sonne und sollten nur ca. 1 cm tief gesät werden. Schützen Sie das Beet mit Vliesabdeckungen, damit die Gemüsefliege nicht wurmige Radieschen beschert.

·             In der ersten Monatshälfte werden auch die schwarzen Winterrettiche oder der "Münchner Bierrettich” gesät. Diese Rettiche eignen sich gut für die Winterlager. Ende August können Sie die Teltower Rübchen für eine späte Herbsternte säen.

                   >> Teltower Rübchen

·             Ab Mitte August sind Feldsalat und Spinat an der Reihe. Haben Sie ein unkrautfreies Beet können Sie den Feldsalat breitwürfig aussäen, sonst in Reihen (zwischen die Frühlingszwiebeln!). Bitte sparsam säen damit sich die Pflänzchen gut entwickeln können. Man spart sich dadurch eine Menge Putzarbeit. Zu diesem Zeitpunkt angesäter Spinat kann bereits Ende September zum ersten Mal geerntet werden. Die Kultur bleibt für weitere Ernten im nächsten Frühjahr über Winter auf dem Beet .

·             Im August gesäte Petersilie keimt sehr zügig, die Pflanzen entwickeln sich gesund. Im Frühjahr bei Nässe und niedrigen Temperaturen kränkelt sie oft und bekommt gelbe Blätter.

·             Jetzt ist auch Zeit die vorgezogenen Salate, Endivien, Blumenkohl, Kohlrabi, Winterporree und Knollenfenchel auf ein Beet zu pflanzen.

·             Möchten Sie einmal bereits Kopfsalat im zeitigen Frühjahr ernten? Dann säen Sie Ende August Winterkopfsalat "Maiwunder” auf ein Saatbeet. Bis September/Oktober entwickeln sich kräftige Pflanzen, die vereinzelt und mit leichtem Winterschutz (Fichtenzweige) den Winter gut überstehen.

·             Entfernen Sie an den Tomaten weiterhin alle Geiztriebe. Auch die unteren Blätter, die meist als erste von der Krautfäule befallen werden, sollten Sie entfernen. Eine letzte Kopfdüngung tut den Pflanzen jetzt gut. In Gegenden mit frühem Winterbeginn alle Blüten über dem 5. Blütenstand wegnehmen, Gipfeltrieb und Blätter belassen. So behalten die Pflanzen genügend Grün zur Assimilation.

                   >> Tomaten-Atlas

·             Mulchen Sie ihre Gemüsebeete, um Feuchtigkeit im Boden zu halten

                   >> Beete mulchen

·             Auf freien Beeten, die Sie nicht mehr bepflanzen möchten können Sie Gründüngung aussäen z.B. Senf, Lupine, Klee oder eine Gründüngermischung.

·             Gießen Sie ihre Kohlrabis regelmäßig. Erfahren die Pflanzen eine lange Zeit der Trockenheit und darauffolgende Nassperiode durch z.B. Regen, platzen die Knollen auf.

                   Unter Glas:

·             Gurken weiterhin allwöchentlich düngen. An den Seitentrieben immer nur eine Frucht und ein Blatt stehen lassen, alles übrige wegschneiden. Bei Trockenheit reichlich gießen, aber bitte nicht über die Blätter. Diese müssen trocken bleiben, sonst stellen sich rasch Pilzerkrankungen ein.

·             Ernten Sie die Gurken rechtzeitig. Bleiben sie zu lange an der Pflanze, bekommen die Fruchtansätze zu wenig Energie und bleiben klein und kümmerlich. Die Gurkenranken sind sehr empfindlich - schneiden Sie die Früchte daher mit einem möglichst scharfen Messer ab. Nicht reißen!

·             Tomaten im Gewächshaus nicht nur ausgeizen, sondern bei sonnigem Wetter um die Mittagszeit schütteln. Dadurch fallen Pollen auf die Narben, der Fruchtansatz wird gefördert.

·             Nach wie vor das Gewächshaus regelmäßig durchlüften!

 

Im September

Obst

Die wichtigsten Arbeiten im Obstgarten im September

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Bei Äpfeln reifen jetzt Jakob Fischer, Oldenburg, Cox Orange, Orangenrenette und andere. Bei den Birnen sind jetzt erntereif: Köstlich von Charneu, Tongern, Vereinsdechant, Gellerts Butterbirne, Conference und Gute Luise.

·             Baumreife Früchte lösen sich nach leichtem Drehen oder Anheben gut vom Fruchtholz. Die Ernte sollte sorgfältig erfolgen, denn nur gesunde, unbeschädigte Früchte lassen sich lagern.

·             Raum für die Obstlagerung vorbereiten, vor allem gründlich reinigen. Holzgestelle und Schubladen abbürsten oder mit Sodawasser waschen, nachspülen und gründlich trocknen lassen. Wenn keine Obsthorden vorhanden sind, im Supermarkt Flachsteigen besorgen. In einfachen Lagen hält das Obst viel besser und lässt sich auch leichter auf faule Früchte kontrollieren. Die faulen Früchte schnellstmöglich entfernen, damit sie die anderen nicht anstecken.

·             Süße Pflaumen und Zwetschgen warten jetzt darauf, zu Kuchen verarbeitet oder eingekocht zu werden. Vergessen Sie auch nicht das wertvolle Wildobst wie Holunder, Ebereschen und Hagebutten. Aus ihnen lassen sich alleine, oder mit Birnen und Zwetschgen gemischt, köstliche Marmeladen zubereiten.

·             Wenn Sie Obstbäume oder Beerensträucher pflanzen wollen, sollten Sie das möglichst im Spätherbst tun. Bäume und Sträucher haben einen Wachstumsvorsprung zu denen, die erst im Frühjahr gepflanzt werden. Ein weiterer Vorteil ist die größere Auswahl in den Baumschulen. Wenn Sie bestellen wollen, sollten Sie das bereits jetzt tun. Übrigens: es gibt ausgezeichnete Versand-Baumschulen.

·             Außerdem können Sie bereits jetzt die Pflanzgruben für Bäume und Pflanzstreifen für Beerenobst vorbereiten.

·             Bei den Himbeeren, soweit noch nicht geschehen, alte Ruten dicht über dem Boden abschneiden. Jungtriebe auslichten, so dass pro Meter Pflanzreihe nur 8 - 12 Pflanzen verbleiben.

·             An den Brombeeren von den während des Sommers entstandenen Jungtrieben nur 4 - 6 je Pflanze stehen lassen und aufbinden. Größere Seitentriebe, die an den jungen Ruten gewachsen sind, wegschneiden um ein Triebgewirr zu vermeiden.

Am Wein die Triebe zu Monatsbeginn nochmals entgeizen, damit die Trauben reichlich Licht und Sonne bekommen. Frühreifende Sorten sollten Sie gegen unerwünschten Vogelfraß mit Netzen schützen

Im September

Biogarten

Die wichtigsten Arbeiten im Pflanzenschutz im September

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Sollten Sie Frostspannerraupen beobachtet haben, müssen jetzt an den Stämmen der Obstbäume neue Leimringe angebracht werden. Sonst kann man darauf verzichten, da unnötig viele nützliche Insekten auf den Leimfallen kleben bleiben.

·              Bei späten Kohlarten auf Kohlweißlingsgelege oder -raupen achten und regelmäßig absammeln.

·             Schnecken legen auch jetzt noch Eier. Stossen Sie auf ein Schneckengelege (sieht wie grobkörniger, weißer Kaviar aus), so sollten Sie dieses unbedingt entfernen und zerstören. Wenn Sie das jetzt nicht tun, haben Sie im Frühling “sehr viel Freude” mit der Schneckenschar. Vor allem an feuchten, schattigen Stellen, wie Kompostplatz, unter Bäumen, in Staudenpflanzungen und in Löchern von herausgezogenen Pflanzenstützen legen Schnecken massenhaft Eier ab.

·             Überall im Garten fallen jetzt reichlich “Abfälle” an. Lassen Sie nichts verkommen. Sammeln Sie Kartoffellaub, verwelkte Blumen, “Unkraut”, Gemüseabfälle, Laub und abgeschnittene Zweige sorgfältig ein. Wenn Sie aus diesen kostbaren Rohstoffen Kompost zubereiten, verwandelt sich alles in wenigen Monaten in nährstoffreiche Erde. Sammeln Sie das Material an einem eigenen Platz. Erst wenn die Menge für eine dicke Schicht reicht, wird zerkleinert, gemischt und aufgesetzt oder das Material in einer dicken Schicht direkt auf einem leeren Beet als Flächenkompost aufgebracht.