Rhabarber vortreiben

 

Rhabarber ist eines der frühesten Gemüse. Sobald die Erde frostfrei ist, treibt er aus.

 

 

 

Wenn man ihn noch deutlich früher ernten möchte, muss man dafür sorgen, dass der Boden jetzt nicht so stark durchfriert.

 

 

 

Bevor im Januar/Februar die ganz große Kälte kommt, sollten man auf die Rhabarberknospen eine dicke Laubschicht werfen und diese mit Fichtenreisig beschweren, damit der Wind sie nicht fortbläst.

 

 

 

Auch die elegant geschwungenen Glasglocken oder nostalgisch anmutende Minigewächs- häuser kann man über den Wurzelstock stülpen – so treibt man Rhabarber nicht nur früher aus, die Glasgebilde wirken auch als originelle Blickpunkte in dem tristen winterlichen Beet.

 

 

 

Man kann Rhabarber aber auch wie Chicorée im dunklen Keller treiben. Man setzt dazu Wurzelstöcke dicht an dicht in einen Blumenkübel oder in eine mit Folie ausgeschlagene Holzkiste und füllt die Zwischenräume mit Erde oder Sand auf. Man muss die Wurzeln bei etwa 12 Grad Celsius gleichmäßig feucht und dunkel halten, so kann man bald lange und zarte, gebleichte Stiele ernten.