Die wichtigsten Arbeiten im Gemüsegarten

• Anfang des Monats kann noch Feldsalat (Nüsslisalat, Rapünzchen) ausgesät werden; zu Beginn des Frühlings ist er dann erntereif. Auch Gartenmelde, Mangold, Kresse und Winterpostelein gedeihen noch sehr gut und lassen sich für eine Frühjahrsernte überwintern.

 

• Ebenso können Sie jetzt Spinat für den Frühjahrsschnitt aussäen.

 

• In wärmeren Gebieten lohnt es sich, jetzt Möhren (frühe Sorten) für eine zeitige Ernte im nächsten Frühling anzusäen. Die zarten Blätter werden über den Winter mit Fichtenreisig abgedeckt.

 

• Sie können noch kräftige Endivienpflanzen auf Beete versetzen. Wenn es lange warm bleibt, entwickeln sich schöne Köpfe. Notfalls muss der Salat vor starken Frösten ausgegraben und im Frühbeet oder kaltem Gewächshaus in Sicherheit gebracht werden. Vor leichteren Frösten schützt auch ein Vlies.

 

• Wer gerne gebleichten Endiviensalat mag, sollte in diesem Monat an einem wirklich absolut trockenen Tag für etwa eine Woche die Köpfe mit einem Band zusammenbinden. Ersatzweise kann auch eine lichtundurchlässige Plastikschale darüber gestülpt werden.

 

• Jetzt ist auch die günstigste Pflanzzeit für Knoblauchzehen. Man muss sie nicht unbedingt im Gemüsegarten unterbringen, auch auf Baumscheiben oder zwischen den Rosen gedeihen sie prächtig. Versuchen Sie einmal, statt des üblichen weißen Knoblauchs, die zarten, milden und ertragreichen Zehen des rosafarbenen, französischen Knoblauchs zu stecken. Dieser Knoblauch ist eine interessante Variante zum herkömmlichen.

 

• Kennen Sie eigentlich Wintersteckzwiebeln? Sie sind bis zu sechs Wochen früher erntereif als im Frühling gesteckte Zwiebeln. Es werden mittlerweile “frühe, gelbe” und “rote” Wintersteckzwiebeln angeboten.

 

• Rhabarber sollte jetzt gepflanzt werden. Da er zeitig im Frühjahr austreibt, hat er noch die Möglichkeit vor dem Wintereinbruch gut einzuwurzeln. Alte Rhabarberstöcke können geteilt und neu eingepflanzt werden. Bedenken Sie, ein Rhabarberstock kann viele Jahre am selben Ort bleiben. Bereiten Sie deshalb den Pflanzplatz gut vor und verbessern Sie den Boden mit einer Kompostgabe.

 

• Wenn kalte Nächte angesagt sind, müssen im Freiland wachsende Gurken, Zucchini, Kürbisse, Paprika und Tomaten unbedingt geerntet und in die Wohnung gebracht werden. Gurken und Paprika rasch verbrauchen, Zucchini und Kürbisse lassen sich in kühlen Räumen viele Wochen lang lagern, ohne dass die Qualität leidet. Die grünen Früchte der Tomaten reifen in Flachsteigen bei Zimmertemperatur gut nach. Licht ist dazu nicht nötig.

 

• Wurzelgemüse wie Rote Bete, Möhren, Rettiche, Pastinaken und Schwarzwurzeln vertragen ohne Probleme die ersten Fröste. So können Sie die Wurzeln im Boden lassen und nur das ernten, was Sie gerade brauchen. Im Boden hält sich das Wurzelgemüse auch am längsten frisch. Erst Dauerfröste können die Wurzeln schädigen.